PRESSEMITTEILUNG

Bundesminister Dr. Gerd Müller besucht die HABA-Firmenfamilie

Im Fokus standen die Themen Bildungsförderung und nachhaltige Produktion.

 

Bad Rodach, 11. Juli 2017 – Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung, Dr. Gerd Müller, nutzte die die Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in
Kloster Banz auch für einen Besuch der HABA-Firmenfamilie. Begleitet wurde er von der
CSU-Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner.


Geschäftsführer Harald Grosch begrüßte die Politiker in Bad Rodach und gab einen Einblick
in das weltweit agierende Familienunternehmen, das seit rund 80 Jahren Familien und
Kinder mit eigenen Produkten bereichert – vom klassischen Baustein über Möbel und
Kleidung bis hin zur App. Sichtlich beeindruckt zeigte sich der Minister von der eigenen
Fertigung am Standort Bad Rodach.


Im gemeinsamen Gespräch mit den Geschäftsleitern Michael Hopf (HABA), Bettina Peetz
(JAKO-O) und Bernd Kiesewetter (Wehrfritz) standen die Themen Bildungsförderung und
nachhaltige Produktion im Ausland im Fokus.


Insbesondere das Engagement des Familienunternehmens für eine nachhaltige
Textilwirtschaft stieß bei dem Bundesminister auf großes Interesse. Bereits 2005 hat sich
JAKO-O dem bluesign® System verschrieben – dem strengsten Label der Textilbranche, das
nicht nur Vorgaben für den Einsatz von chemischen Substanzen macht, sondern auch die
Arbeitssicherheit der Mitarbeiter, Gewässerschutz und Energieverbrauch kontrolliert. „Wir
suchen die Balance zwischen Langlebigkeit, bester Funktion und fairem Preis sowie der
Verantwortung für die Gesundheit unserer Kinder und unserer Umwelt“, erklärte Bettina
Peetz. Seither unternimmt das Unternehmen große Anstrengungen weltweit seine
Lieferanten von diesem Weg zu überzeugen und unterstützt sie bei deren Zertifizierung.


Um die Verantwortung weiß auch Dr. Gerd Müller. Selbst initiierte er 2014 die Gründung
eines Bündnisses für nachhaltige Textilien, deren Partner sich für die Verbesserung der
sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in der Lieferkette von Textilien
einsetzen. „Es muss uns gelingen, Mindestanforderungen durchzusetzen. Dafür investieren
wir in die Grundaufrüstung der Firmen in Importländern – so leisten wir auf die bestmögliche
Weise Entwicklungsarbeit“, so der Minister.


Ein weiterer Schlüsselbereich sowohl der deutschen Entwicklungspolitik aber auch der
HABA-Firmenfamilie ist die Bildungsförderung. Ähnlich der Bildungsstrategie des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, vertritt auch das
Familienunternehmen den Ansatz des lebenslangen Lernens.

 

„Unsere Stärke liegt darin, dass wir im Bildungsbereich nicht rein Produkte anbieten, sondern
umfassende Lern- und Raumkonzepte“, sagte Harald Grosch. „Wir genießen mit unseren
Möbeln und unserem durchdachten Spielzeug weltweit einen guten Ruf“, ergänzte Michael
Hopf. „Unser Wettbewerbsvorteil und unsere Chance liegt darin, dass wir alles miteinander
verknüpfen und Komplettpakete liefern: Einrichtung, Lernprogramme sowie Materialien und
Spiele mit denen man die Konzepte umsetzen kann“. Damit ist das Unternehmen seit vielen
Jahrzehnten in Deutschland und Europa erfolgreich. Aber auch in Märkten wie China, Japan
und Korea ist das Unternehmen heute bereits gut etabliert.


Großes Potential für die Bildungsförderung sieht Dr. Gerd Müller, der selbst studierter
Diplom-Wirtschaftspädagoge ist, darüber hinaus in der Zusammenarbeit mit afrikanischen
Staaten: „Mit rund 1,2 Milliarden Neugeborenen in den nächsten Jahzehnten, wird der Bedarf
an Investitionen im Bereich Bildung in Afrika enorm steigen.“


So ergab der Kurzbesuch des Bundesministers einige Ansatzpunkte für einen
weiterführenden Dialog. „Hier in Bad Rodach haben wir mit der HABA-Firmenfamilie eine
große Schatzkiste für gemeinsame Ziele gefunden“, sagte Emmi Zeulner zum Abschied.

 

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